Himantoglossum hircinum
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Prächtig entwickelt zeigen sich die Blattrosetten der Riemenzunge bei Unterböhringen am 2. April 2011, auch wenn einige Frostschäden davongetragen haben. Da die Blätter bereits im Herbst antreiben und bei günstiger Witterung auch im Winter weiterwachsen, sind sie dann bei Kahlfrösten gefährdet und zeigen als Ergebnis im Frühjahr dunkle Flecken aus abgestorbenem Gewebe.


Hochblüte! In allerlei Varianten präsentiert sich die Riemenzunge in ihrer Wacholderheide am Steilhang bei Unterböhringen am 22. Mai 2011. Wieder hat sich die Population hangaufwärts ausgebreitet, so dass die Pioniere beinahe schon die kleine Hochfläche des Berges erreicht haben. Es ist einfach ein Genuss, durch diese Heide zu streifen.
In einer extensiven Obstwiese in der Nachbarschaft der Heide fühlen sich einige Riemenzungen heimisch und blühen dort prächtig.
Am 16. Juli 2011 hat die Riemenzunge überall in der regiorchis verblüht. Die Fruchtstände sind in den Wacholderheiden wie hier bei Reichenbach i. T. recht leicht zu entdecken.
Bei näherer Betrachtung offenbaren die geplatzten Fruchtkapseln der Riemenzunge eine eigenwillige Schönheit, die Vorbild für organische architektonische Entwürfe liefern könnte. Die Abendsonne des 15. September 2011 setzt die Szenerie bei Reichenbach i. T. in dramatisches Licht.
Neben dem trockenen Stengel des Fruchtstandes kündet der herbstliche Austrieb der Winter-Blattrosette vom neuen Leben im Jahr 2012 – und der Vorfreude auf eine schöne Orchideenblüten-Saison.

Haben Sie die drei Riemenzungen auf dem Foto entdeckt? Nicht zu übersehen waren die grünen Flecken am 27. Februar 2010 bei Reichenbach i. T. Bei näherem Hinsehen sehen die Rosetten etwas mitgenommen aus; man darf aber guter Dinge sein, dass die steigenden Temperaturen, der Sonnenschein und das Wasser des Frühjahrs die Blätter bald vollends erstarken lassen, damit sie ihren Aufgaben wieder voll nachkommen können.

Auffällig im nachwinterlichen Einheitsgrau ist diese Flechte, die im selben Biotop wohnt wie die Riemenzunge. Zur Blütezeit der Orchidee dürfte sie kaum so gut zu sehen sein.

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Die Bocks-Riemenzungen auf den folgenden Fotos präsentierten sich mir freundlicherweise am 6. Juni 2010. In der kleinen Population bei Deggingen gab es teilweise prächtige Exemplare von über einem halben Meter Höhe zu entdecken.
„Neue” Riemenzungen haben wir am 7. Mai 2009 bei Bad Ditzenbach entdeckt. Die Pflanzen zeigten gerade den sich langsam streckenden Blütenstand.

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2 Tage später, am 11. Mai 2009, entdeckten wir in einem Halbtrockenrasen bei Unterböhringen eine Menge Himantoglossum, ebenfalls noch knospig. Einige Exemplare sind dort sogar in eine benachbarte Obstwiese eingewandert; sie versprechen besonders kräftig und prächtig zu werden. Es ist erstaunlich, in welcher Weise sich die Riemenzunge in der Region ausbreitet; ich kann mich nicht entsinnen, dass vor kaum 20 Jahren in der regiorchis irgendwo ein Himantoglossum zu finden gewesen wäre!
Eine Pflanze begann an den untersten Blüten, ihre „Uhrfeder”, d. h. die Lippe, auszurollen.


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Am 17. Mai 2009 sind schon einige, teilweise sehr kräftige Exemplare bei Unterböhringen erblüht. Es ist eine reine Freude, die vielen Idividuen zu sehen, die auf diesem Wacholderheide-Hang ihre Heimat haben.






Selbst in eine benachbarte Streuobst-Wiese sind einige Exemplare eingewandert!

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Einblick in das Helmchen von Himantoglossum in der Abendsonne am 19. Mai 2009 bei Deggingen.

An diesem sonnigen, heißen Tag liegt der typische Riemenzungen-Duft über der Wacholderheide bei Unterböhringen: Am 24. Mai 2009 steht Himantoglossum hircinum in Hochblüte. Die teilweise sehr kräftigen, üppig blühenden Exemplare lassen das Herz eines jeden Orchideenfreundes höher schlagen!
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Am 12. Mai 2008 präsentiert sich die Bocks-Riemenzunge mit gerade austreibendem Blütenstand. Es ist jetzt schon erkennbar, dass hier, im Teilschatten der Wacholderbüsche, prachtvolle Exemplare heranwachsen: Der Austrieb lässt Pflanzen mit einer Höhe jenseits der 60 cm erwarten, wenn sie voll erblüht sind. Fotografiert bei Reichenbach i. T.


Am 25. Mai 2008 zeigen sich die Pflanze in schönster Blüte. Sie verströmen ihren typischen Duft nach Ziegenbock und undefinierbarem exclusivem Designer-Parfum an diesem bedeckten Tag nur schwach, aber unverkennbar. Himantoglossum wächst an diesem Standort in Gesellschaft von Cephalanthera damasonium und Platanthera bifolia.




Bei schönstem Sonnenschein am 1. Juni sind die folgenden Aufnahmen der Riemenzungen bei Reichenbach i. T. entstanden. An diesem heißen und trockenen Tag konnte man sie schon von weitem riechen, so großzügig verströmten sie ihr exquisites Parfum. Genießen sie die Eindrücke, die die verschiedenen Individuen uns zu bieten haben!





Die obere Blüte zeigt schön, wie sich die in der Knospe uhrfederartig aufgerollte Lippe streckt und sich dabei einige Male um sich selbst dreht.
























































