Cephalanthera damasonium

Die Bleichen Waldvögelein bei Mühlhausen i. T. zeigen bei warmem, zeitweise sonnigem Wetter am 8. Juni 2013 teils relativ weit geöffnete Blüten.

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Beim folgenden Exemplar ist eine Verdoppelung der Blütenanlage bei der untersten Blüte zu sehen.

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Am 19. August 2011 haben die folgenden kräftigen Exemplare des Bleichen Waldvögelein bei Geislingen/Steige dicke Früchte angesetzt.

10. September 2011, am selben Standort: Die Kapseln reißen auf und entlassen die Samen in die laue Spätsommerbrise.

Am Waldrand bei Bad Ditzenbach wächst das Bleiche Waldvögelein im Übergangsbereich zum Halbtrockenrasen. Hier findet man sehr kräftige, vielblütige Pflanzen, die typischerweise die Blüten kaum geöffnet haben. Die Aufnahmen sind am 4. Juni 2010 entstanden.

Bei Deggingen wächst das Bleiche Waldvögelein sowohl in der Wacholderheide als auch am Randbereich des Buchenwaldes. Beide Biotope teilt es sich mit dem Langblättrigen Waldvögelein, im Wald ist auch die Hybride beider Arten zu finden. Fotos vom 4. Juni 2010.

Das Bleiche Waldvögelein hat am 17. Mai 2009 seine Blüten wie beinahe immer fast ganz geschlossen. Die Pflanzen stehen bei Unterböhringen z. T. aber in offenem Gelände, so dass an sonnigen, heißen Tagen vielleicht mit weiter geöffneten Blumen gerechnet werden kann.

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Am 19. Mai 2009 hat dieses Bleiche Waldvögelein bei Deggingen in einem lockeren Buchenwald die Blüten vergleichsweise weit geöffnet. Die Pflanze hat tagsüber wohl genug Wärme und Sonne abbekommen; das hat zu diesem relativ seltenen Anblick geführt.

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Das Bleiche Waldvögelein in einem lichten Kiefernwald bei Reichenbach i. T.

Die beiden unteren Aufnahmen zeigen das Waldvögelein im Halbtrockenrasen, in Nachbarschaft der Riemenzunge. Die Blüten bleiben bei dieser Art meist fast ganz geschlossen und bestäuben sich selbst. Nur an sehr sonnigen Standorten und an heißen Tagen gehen die Blüten weiter auf. Alle Aufnahmen vom 25. Mai 2008 bei Reichenbach i. T.

In einem Privatgarten in der Nähe des Waldes in Geislingen/Steige wohnen die Waldvögelein, die Sie nun sehen. Die Besitzerin erzählte voller Freude, dass die Orchideen schon Jahre lang in ihrem über 80jährigen Garten wachsen. Da sie es liebt, wenn die Natur sich üppig entfaltet, greift sie möglichst wenig in das Geschehen in ihrer grünen Oase ein. So hat man den Eindruck, in einem englischen Garten zu flanieren, wo nur eingegriffen wird, wenn eine Pflanze ihre Nachbarin zu sehr bedrängt und die Wiesen erst nach der Frühsommerblüte gemäht werden. Im Lauf der Jahrzehnte haben sich so wohl ein Kleinklima und Bodenverhältnisse entwickelt, die den Orchideen sichtlich zusagen. Die Aufnahmen sind am 30. Mai 2008 entstanden.

Und weil er wirklich so schön ist, will ich noch einige Impressionen aus dem Garten zeigen:

Am 22. Juni 2008 zeigt sich das Bleiche Waldvögelein in einem Buchenwald bei Geislingen/Steige verblüht und mit weit entwickelten Früchten.

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