Dactylorhiza fuchsii

Schöne Individuen des Gefleckten Knabenkrauts blühen am 24. Mai 2014 bei Auendorf.

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In Hochblüte bis aufblühend präsentiert sich das Gefleckte Knabenkraut am 9. Juni 2014 bei Reichenbach i. T.

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Weit entwickelte Fruchtstände zeigt das Gefleckte Knabenkraut am 16. Juli 2011 bei Reichenbach i. T.

Am 5. Juli 2009 ist das Gefleckte Knabenkraut bei Reichenbach i. T. noch in Hochblüte. Interessant sind die hell gefärbten Individuen in der kleinen Population im Halbtrockenrasen am Waldrand.

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Das Gefleckte Knabenkraut steht in einem schmalen Wiesenstreifen am Waldrand bei Kuchen. Das höhere Gras scheint ihm wenig auszumachen, es sorgt wohl neben dem Schatten, den der Wald ab der Mittagszeit wirft, dafür, dass dauerhaft eine gewisse Frische im Biotop erhalten bleibt. Die scheinen die Knabenkräuter zu mögen. Überall in der Nachbarschaft wachsen an diesem Standort massenhaft Große Zweiblatt, die am 10. Juni 2008 größtenteils schon weit entwickelte, pralle Fruchtknoten zeigen.

In der Heimatwiese der Knabenkräuter huschte plötzlich eine interessante Jagdspinne über die Grashalme: Die Listspinne (Pisaura mirabilis) hielt den Kugelkokon mit ihren Eiern mittels ihrer Mundwerkzeuge unter dem Körper und bewegte sich trotzdem unglaublich schnell.

Ein herrlich intensiv orangefarbener Vertreter aus dem Reich der Pilze begegnete uns schließlich gegen Ende unseres Maculata-Exkurses: Der Rostpilz Triphragmium ulmariae befällt die Blattstiele des Mädesüß (Filipendula ulmaria) und veranlasst diese zu allerelei Windungen und Verdrehungen beim Wachsen.

Geflecktes Knabenkraut im Halbtrockenrasen bei Reichenbach i. T. Die Pflanzen besiedeln hier Standorte in der Nähe des Waldrandes, wo sie die Sonne erst um die Mittagszeit erreicht. So vermeiden sie die extreme Hitze und Trockenheit, die an anderen Stellen dieses Gebietes herrschen. Aufnahmen vom 19. Juni 2008.

Die Krabbenspinne auf der Blüte des Gefleckten Knabenkrautes scheint auf ihr Mittagessen zu warten.

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