Dactylorhiza viridis

Eine wunderschöne Überraschung bot sich dieses Jahr auf einer kleinen Waldwiese bei Nenningen. Nachdem schon am 26. April 2014 einige wenige Exemplare in Blüte standen, waren am 4. Mai 2014 über 30 blühende Pflanzen der Grünen Hohlzunge zu entdecken. Damit ist dieses kleine Paradies der individuenreichste mir bekannte Standort dieser Rarität in unserer Gegend.

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Schön zu sehen, dass die Hohlzunge nach wie vor in der regiorchis zu finden ist – wenn auch nur sehr selten und an ihren Standorten nur in wenigen Exemplaren wie hier bei Auendorf am 2. Juli 2013.

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Auch 2010 kann ich eine Neuentdeckung in der Region für mich melden: Einmal mehr hat mich Dr. Zelesny auf ein wunderbares Fleckchen hingewiesen – bei Gruibingen wächst in einer Wacholderheide die Hohlzunge (früher Coeloglossum viride, heutzutage Dactylorhiza viridis). Ganze drei Exemplare waren dort zu entdecken, die sich im hohen Gras versteckt hatten. Leider scheint sich diese Orchideenart aus den deutschen Mittelgebirgen zu verabschieden – auch auf der Schwäbischen Alb ist die kleine Kostbarkeit hochgradig vom Aussterben bedroht. So habe ich die Heimstatt der Hohlzunge mit gemischten Gefühlen verlassen – auf der einen Seite herrschten Begeisterung und Dankbarkeit, die Orchideen dort erlebt haben zu dürfen – auf der anderen Seite stimmt es natürlich äußerst traurig, dass dieser schöne Anblick über kurz oder lang aus der Region schwinden wird. Die Aufnahmen sind am 8. Juli 2010 entstanden.

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