Orchis pallens

Das Blasse Knabenkraut blüht dieses Jahr überreich – man kann sich kaum entsinnen, jemals so viele Infloreszensen am Standort bei Bad Ditzenbach gesehen zu haben. So beschert der 1. Mai 2013 einen verheißungsvollen Start in die Orchideensaison.

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Die Hybriden mit dem Manns-Knabenkraut zeigen sich noch knospig; einige haben mit dem Aufblühen begonnen.

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Von gerade anblühend bis in Vollblüte stehend präsentieren sich die zartgelben Schönheiten:

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Das Blasse Knabenkraut am 13. Mai 2012 bei BadDitzenbach: Die Pflanzen sind zum größten Teil verblüht. Hier finden sich zahlreiche Infloreszensen, an anderen Standorten der regiorchis ist die Blüte der gelben Schönheit aber dieses Jahr komplett ausgefallen. Es zeigt sich also einmal mehr, dass das Kleinklima eines Biotops eine entscheidende Rolle spielt, was die Blütenbildung anbelangt.

Am 26. März 2011 sind die Blätter des Blassen Knabenkrauts bereits leicht im unbelaubten Wald bei Geislingen/Steige zu entdecken…

…am 9. April 2011 haben die blassgelben Schönheiten auf einer Wacholderheide bei Bad Ditzenbach begonnen, ihre Blüten zu öffnen. Jetzt kann man hier alle Stadien des Aufblühens wunderbar studieren. Auch die Hybriden mit dem Manns-Knabenkraut haben zum Teil schon gefärbte Knospen.

Orchis pallens in Hochblüte: Am 22. April 2011 zeigen die Knabenkräuter ihre wunderschön erblühten Infloreszensen. Die Aufnahmen sind am selben Standort wie oben enstanden. Auch die Hybriden mit dem Manns-Knabenkraut (Orchis x hausknechtii) haben in dem herrlichen Biotop ihren Blüten-Höhepunkt erreicht.

Die gelben Blütenkerzen des Blassen Knabenkrauts leuchten im Buchen-Hainbuchen-Mischwald. Am 28. April 2010 stehen die Infloreszensen bei Geislingen/Steige schon herrlich in Blüte.

Frühling pur: Busch-Windröschen (Anemone nemorosa) als Nachbarin des Gelben Knabenkrauts.

Der Winter hat auffallend viele vorjährige Fruchtstände übrig gelassen. Sie stehen alle neben nicht blühenden Pflanzen. Ob sie dieses Jahr wohl mit dem Blühen aussetzen, um sich von den Strapazen des letzten Jahres zu erholen?

Erfreulich ist auch die Tatsache, dass viele Jungpflanzen, die noch nicht blühen, zu entdecken sind:

Ganz in der Nähe besiedeln einige Knabenkräuter einen lichten Standort unter einer lockeren Gruppe von Hainbuchen. Sie haben in den letzten Jahren den Sprung heraus aus dem Wald am Albtrauf auf die Hochfläche gewagt.

Ein wunderbarer Standort des Blassen Knabenkrauts befindet sich auf der Albhochfläche, direkt am Waldrand des Albtraufs oberhalb Bad Ditzenbach. Auf der Heide steht die Art mit mehr als 100 Exemplaren; sie wächst dort zusammen mit dem Manns-Knabenkraut (Orchis mascula). Die beiden Arten kreuzen auch lustig durcheinander; eine Auswahl der dabei entstehenden Kreuzungsprodukte finden Sie bei Orchis x haussknechtii. Die Bilder sind am 8. Mai 2010 entstanden.

Das Blasse Knabenkraut bewohnt hier eine Wacholderheide bei Mühlhausen i. T., geschützt von Wald- und Gebüschrand. Dieses Jahr blüht die Population besonders schön. Leider war das Wetter am 2. Mai 2009 regnerisch und die Lichtverhältnisse zum Fotografieren entsprechend. Nach einem kräftigen Guss boten die Pflanzen aber einen hübschen Anblick mit den Regentropfen, die an ihnen hingen.

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Herrlich blau leuchtet das „Baurabüable(Muscari botryoides) auf einem Wiesenabschnitt, der vom Standort der Knabenkräuter nur durch einen Heckenstreifen getrennt ist.

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Blasses Knabenkraut in einem Buchen-Hainbuchen-Mischwald, schon beinahe auf der Albhochfläche. 27. April 2008, bei Geislingen/Steige.

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