Epipactis atrorubens

An steilem schottrigem Hang, nur licht beschattet von einigen Buchen, blühen an einer der Steigen rund um Geislingen am 11. Juli 2014 einige Braunrote Stendelwurzen.

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Auch bei Reichenbach i. T. sind am 19. Juli 2014 noch blühende Pflanzen der Braunroten zu finden. Somit war dieses Jahr für die Pflanzen weitaus günstiger als 2013, wo die Blütenstände schon im Knospenzustand durch anhaltende Hitze und Wassermangel sowie durch starken Läusebefall vertrocknet waren.

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16. Juli 2011 bei Reichenbach i. T.: An einem extrem heißen Standort auf Kalkschotter hat dieses Prachtexemplar der Braunroten Stendelwurz seine Blütezeit bis auf einige terminale Blumen hinter sich und bildet eifrig Samen…

…während an gemäßigteren Standorten wie licht beschatteten Waldrändern noch wunderschöne Exemplare dieser entzückenden Sitter-Art in Hochblüte oder gar erst am Anfang des Blütenreigens zu finden sind:

Braunrote Stendelwurz in fruchtendem Zustand: Die folgenden Aufnahmen sind am 15. September 2011 bei Reichenbach i. T. entstanden. Die beiden unteren Bilder zeigen aufgesprungene Kapseln; die meisten Samen wurden bereits auf ihre unbestimmte Reise geschickt.

Während andere Orchideen schon am Verblühen sind, hat die Braunrote Stendelwurz am 8. Juni 2010 bei Reichenbach i. T. mit dem Austrieb begonnen.

Am besonnten Waldrand ist diese Braunrote Stendelwurz erblüht. Viele ihrer Artgenossinnen haben gerade einmal die untersten Blüten geöffnet oder stehen noch völlig knospig. Aufnahme vom 5. Juli 2009 bei Reichenbach i. T.

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Schöne Exemplare der Braunroten Stendelwurz bekamen wir bei Reichenbach i. T. am 7. Juni 2008 vor die Linse. Sie wurden von der Abendsonne schön in Szene gesetzt in ihrem Biotop am Waldrand in einer Wacholderheide. In der Heide sind die Knabenkräuter, Ragwurzen und Händelwurzen inzwischen verblüht und beeilen sich zu fruchten. Lediglich einige Exemplare der dichtblütigen Unterart der Mückenhändelwurz stehen noch in Blüte. Doch welch prächtiges Bild zeigt sich dem Betrachter: Tausende von Ästigen Graslilien (Anthericum ramosum) lassen ihre zarten weißen Blüten über den Rasen schweben. Diese märchenhaften Eindrücke habe ich den Bildern von der Braunroten vorangestellt.

Das Taubenschwänzchen oder Kolibri-Schwärmer (Macroglossum stellatarum) nascht an den Blüten der Dichtblütigen Händelwurz. An seinem Rüssel kleben bereits einige Pollenpakete. Während der Schwärmer früher jedes Jahr über die Alpen in unsere Region einwanderte, kann er heutzutage durch die milderen Winter der letzten Jahre auch nördlich der Alpen die kalte Jahreszeit überstehen. So ist er heute öfter und auch schon früher im Jahr anzutreffen.

Die Abendsonne bringt die Braunrote Stendelwurz auf den folgenden Bildern geradezu zum Leuchten. Die Pflanzen verströmen einen betörenden Duft nach Vanille, weshalb in Dünen und Wäldern an den Meeresküsten gefundene Exemplare den Namen Strandvanille erhalten haben.

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