Gymnadenia conopsea

Mücken-Händelwurz am 9. Juni 2014 bei Reichenbach i. T.:

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Auch bei Wiesensteig finden sich auf einem Mähder oberhalb der Stadt am 14. Juni 2014 schöne Mücken.

Am 3. Juli 2014 finden sich auf den Heiden und in den Magerwiesen der Region vor allem noch die herrlich duftenden, spät blühenden dichtblütigen Varianten der Mücken-Händelwurz wie beispielsweise bei Mühlhausen i. T.

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Kräftig treibt die Mücken- oder Große Händelwurz (Gymnadenia conopsea) am 16. April 2011 bei Bad Ditzenbach ihre diesjährigen Blätter. Links unten kann man im Bild oben die niederliegenden vertrockneten Reste der vorjährigen Blütenstiele erkennen.

Der 2. Juli 2011 bescherte mir bei Mühlhausen i. T. nicht nur dieses wunderbare Ensemble der dichtblühenden Variante der Händelwurz…

…sondern auch eine weißblühende Form derselben:

Die Blütezeit der Mücken-Händelwurz ist zu Ende: Auch die dichtblütige späte Variante zeigt nur noch vereinzelte Blüten am oberen Ende der Infloreszens. Die meisten Exemplare fruchten bereits und zieren wie ihre früher blühenden Geschwister die Wacholderheiden mit ihren Fruchtständen. Gesehen am 16. Juli 2011 bei Reichenbach i. T.

Fruchtstände der Großen Händelwurz bei Reichenbach i. T. …

…und der Dichtblütigen Händelwurz bei Unterböhringen. Fotos vom 15. September 2011.

Am 24. Mai 2009 zeigt sich die Große Händelwurz noch knospig. Hier bei Unterböhringen sind die Knospen gerade dabei Farbe auszubilden, z. T. sind die Knospen aber auch noch ganz in den Tragblättern versteckt.

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Knapp sechs Wochen später haben die „normalen“ Händelwurzen in der Region beinahe überall ausgeblüht und schon prächtig Früchte angesetzt. Jetzt dominieren die dichtblütigen Varianten von Gymnadenia conopsea, die rund zwei Wochen nach ihren Schwestern anfangen zu blühen. Ab und an zeigen sich Exemplare, deren Zuordnung Schwierigkeiten bereitet, sie scheinen irgendwo zwischen der Nominatform und der Dichtblütigen Händelwurz zu stehen. Nicht selten finden sich prächtige dichtblütige Exemplare, die über einen Meter hoch sind.

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In schönster Blüte steht der Albino der Großen Händelwurz.

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Zum Abschluss dieses Kapitals sehen Sie noch einige Fotos, die Ihnen Eindrücke von den Biotopen bei Reichenbach i. T. vermitteln. Alle Aufnahmen sind am 5. Juli 2009 entstanden.

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Die Große oder Mücken-Händelwurz zeigt sich am 1. Juni 2008 beinahe überall in den Wacholderheiden bei Reichenbach i. T. noch knospig. An einer Stelle, voll sonnig, fand ich jedoch schon drei Exemplare, die mit dem Blühen begonnen hatten. Die Hauptblüte, die uns wieder unterschiedlichste Blütenstandsformen und Rosa-Farbnuancen bescheren wird, dürfte je nach Witterungsverlauf in ein bis zwei Wochen beginnen.

Am 15. Juni 2008 strebt die Mücken-Händelwurz ihrem Höhepunkt entgegen. In der ganzen Region beherbergen die Wacholderheiden schöne große Populationen mit teilweise sehr stattlichen Individuen, die bis zu 80 cm hoch werden. Dabei kann man von sehr lockeren bis zu dichten Blütenständen alle Infloreszensformen beobachten. Die Fotos sind bei Reichenbach i. T. entstanden.

Eine ungewöhnliche Blütenform zeigt die Gymnadenia auf den folgenden beiden Bildern: Die Lippe ist sehr schmal ausgebildet, der Mittellappen weit nach unten ausgezogen, das Helmchen aus Petalen und mittlerem Sepal läuft lang und spitz zu.

Die Mücken-Händelwurz steht in der regiorchis am 19. Juni 2008 überall in schönster Blüte, nur selten sieht man noch ganz knospige Exemplare. Hier bei Reichenbach i. T. stehen die Pflanzen zu hunderten, oftmals gemeinsam mit ihren kleineren Schwestern, den Wohlriechenden Händelwurzen und mit Pyramidenorchis.

Immer wieder trifft man an den Wohnstätten der Händelwurz die wunderhübschen Blutströpfchen oder Widderchen, Falter aus der Gattung Zygaena.

Den Albino der Händelwurz fand ich am 28. Juni 2008 bei Geislingen/Steige. Er ist in der Blüte schon ziemlich fortgeschritten. In seinem Biotop, einem Trockenrasen mit jungem Strauch- und Baumaufwuchs, finden sich an mehreren Stellen weitere Händelwurzen und Pyramidenorchis. Eine Häufung der Pflanzen ist in der Nähe der schattenspendenden Gehölzgruppen zu finden, in dem Jungeschen-Bestand scheinen sie sich (noch) besonders wohl zu fühlen.

Am 30. Juni 2008 ist die Normalform der Mücken-Händelwurz größtenteils verblüht. Die dichtblütigen und sehr kräftigen Varianten, die bei Deggingen in einem Halbtrockenrasen ihr Biotop haben, stehen dagegen am Blütenanfang: Ihre prächtigen, weit sichtbaren Blütenkerzen haben die unteren Blüten geöffnet, zeigen aber auch noch viele Knospen, ja einige Exemplare sind sogar noch vollkommen knospig.

Am 8. Juli 2008 finden sich immer noch sehr schön blühende Exemplare von Gymnadenia conopsea var. densiflora bei Reichenbach i. T.

Und dann war da plötzlich noch ein Albino der Mücken-Händelwurz. Der Spätzünder stand in herrlichster Blüte, mit rein weißer Infloreszens strahlte er in der Abendsonne.

Während ihre dichtblütigen Schwestern noch in Hochblüte stehen, sind die Individuen der Normalform der Mücken-Händelwurz bereits verblüht und haben reichlich Frucht angesetzt.

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