Neottia ovata

Auch das Große Zweiblatt scheint sich 2014 wohlzufühlen, wie prächtig blühende Pflanzen zeigen, die z. B. bei Reichenbach i. T. zu finden sind. Fotos vom 20. Mai 2014.

20-Mai-Neottia ovata-1

20-Mai-Neottia ovata-2

20-Mai-Neottia ovata-3

20-Mai-Neottia ovata-4

20-Mai-Neottia ovata-5

20-Mai-Neottia ovata-6

20-Mai-Neottia ovata-7

Bestimmt keine Seltenheit ist das Große Zweiblatt in der Region, aber selten sieht man so viele und teilweise üppig blühende Exemplare wie 2013, so z. B. am 9. Juni bei Deggingen.

9-6-2013-N-ovata-3

9-6-2013-N-ovata-5

9-6-2013-N-ovata-2

9-6-2013-N-ovata-4

9-6-2013-N-ovata-1

10. Mai 2012 bei Unterböhringen: Das Große Zweiblatt zeigt sich noch im Knospenstand.

Sieben Tage später sind die Pflanzen wie hier bei Nenningen in der regiorchis erblüht und warten auf ihre Bestäuber. Können Sie das blühende Trio auf dem ersten Bild im frischen Grün der Wacholderheide entdecken?

Eine schöne Gruppe des Großen Zweiblatts steht am 25. Mai 2011 bei Reichenbach i. T. noch in Hochblüte.  Die kleine Gemeinde besiedelt ein Stück Wacholderheide, das erst am Nachmittag von der Sonne erreicht wird und zudem von Büschen licht beschattet wird – an sonnigeren Stellen sind die meisten Zweiblätter dieses Jahr jetzt schon verblüht und haben ihre kugeligen Früchte angesetzt.

Das Große Zweiblatt steht am 24. Mai 2009 in der regiorchis in Hochblüte. Unsere häufigste Orchidee ist erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen, denn die vollkommen grüne Gestalt fällt nicht sofort ins Auge. Bei näherem Hinsehen offenbart sie aber ihre ganz eigene Exotik, und es ist doch erfreulich, dass diese Schönheit bei uns noch so häufig ist!

21-05-09-n-ovata2

21-05-09-n-ovata

24-05-09-n-ovata6

24-05-09-n-ovata

24-05-09-n-ovata5

24-05-09-n-ovata4

24-05-09-n-ovata3

Zwei interessante Mitbewohner des Zweiblatts in der Wacholderheide: Ein auffallend hell blühender Hahnenfuß (Ranunculus spec.) und die Sommerwurz (Orobanche spec.)

ranunculus

sommerwurz

Die Aufnahmen sind in der Umgebung von Unterböhringen entstanden.

Die häufigste Orchidee in der regiorchis ist zweifelsohne das Große Zweiblatt. Es wird jedoch von den meisten Leuten übersehen, weil es durchweg grün gefärbt ist, auch in den Blüten findet man keine anderen Farbtöne. Seine große Anpassungsfähigkeit ermöglicht ihm die Besiedlung verschiedenster Lebensräume: Es gedeiht in allerlei Arten von Wiesen und Rasen, in lichten Wäldern aller Art und siedelt sich sogar an gestörten Stellen wie Wegrändern oder frisch aufgeworfenen Straßenböschungen an. Mancher Gartenbesitzer könnte stolz berichten, dass in seinem Hort Orchideen gedeihen, wenn er die Pflanze in einem verborgenen Winkel denn entdecken und als solche erkennen würde. In der Vergrößerung zeigt das Zweiblatt den Liebreiz seiner Blüten und gibt sich als echte Orchidee zu erkennen. Die Fotos entstanden am 28. Mai 2008 bei Deggingen.

Am 10. Juni 2008 zeigt das Zweiblatt bei Kuchen schon reichlichen Fruchtansatz. Bei dieser Art bleiben die Blüten auch nach der Befruchtung noch lange in Form, sie verlieren nach und nach an Farbe und werden zuhehends gelb, ehe sie im Spätsommer bis Frühherbst schließlich doch eintrocknen.

Advertisements

%d Bloggern gefällt das: