Orchis purpurea

Eindrucksvoll wie vor Jahresfrist: Auch heuer blüht das Purpur-Knabenkraut bei Deggingen in überwältigender Schönheit; die Pflanzen strotzen nur so vor Kraft und Lebensfreude, wie die Fotos vom 17. Mai 2014 zeigen.

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Erfreuliche Begegnung an einem ungewöhnlichen Ort: Im Randbereich einer Fichtenaufpflanzung bei Nenningen steht dieses knospige Exemplar des Purpur-Knabenkrauts (Orchis purpurea) und fängt ein paar Strahlen der nachmittäglichen Sonne ein. Stattgefunden hat unser Treffen am 20. Mai 2013.

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Eine faustdicke Überraschung bringt die Orchidee des Jahres 2013, das Purpur-Knabenkraut, dann am 5. Juni 2013: Bei Deggingen konnte ich zehn blühende Exemplare entdecken, was für diese bei uns seltene Art einen einsamen Rekord bedeutet.

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Das Purpur-Knabenkraut steht am 4. Juni 2010 in Hochblüte. Wie so oft in der Region ist auch auf der Wacholderheide bei Deggingen nur dieses eine Exemplar zu finden. Dieses Knabenkraut ist bei uns selten und tritt nur hin und wieder in Einzelexemplaren auf; einen „richtigen” Bestand konnte ich bisher nirgends finden.

Purpur-Knabenkraut bei Reichenbach i. T. am 8. Juni 2010. Nachdem die beiden Infloreszensen letztes Jahr einem „Blumenliebhaber” zum Opfer gefallen sind (sie waren fein säuberlich direkt über der Rosette abgetrennt worden), stehen sie dieses Jahr in alter Pracht – bleibt nur zu hoffen, dass das auch so bleibt!

In einer Wacholderheide bei Deggingen wächst dieses Exemplar des Purpur-Knabenkraut direkt neben einem Weglein. Aufgenommen am 19. Mai 2009.

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Welch Freude nach langen Jahren. In einem Halbtrockenrasen bei Reichenbach im Täle habe ich es vor über 20 Jahren kennengelernt: Das Purpur-Knabenkraut. Lange Jahre stand es zuverlässig in Blüte, bis durch zunehmende Beschattung infolge der Verbuschung des Standorts eines Jahres nur noch Blätter, darauf überhaupt nichts mehr von Orchis purpurea zu sehen war. Vor wenigen Jahren wurden kleine Bäume und Gestrüpp beseitigt und siehe da: Dieses Jahr blühen zwei Exemplare dieser bei uns seltenen und nur sehr zerstreut vorkommenden Art. Ein Beweis dafür, dass unsere Wacholderheiden Kultur-Landschaft sind und ohne den Eingriff des Menschen auf Dauer nicht überleben können. Wurde diese Aufgabe früher von Schafen und Ziegen übernommen, ist dies heutzutage harte Knochenarbeit freiwilliger, in Natur- und Landschaftsschutz meist ehrenamtlich engagierter Menschen. Ihnen gebührt an dieser Stelle größter Dank für ihren Einsatz, der den Erhalt unserer Landschaft und somit auch unserer wildwachsenden Orchideen sichert!

Wacholderheide bei Reichenbach im Täle.

Die Aufnahmen vom Purpur-Knabenkraut sind am 25. Mai 2008 bei Reichenbach i. T. entstanden.

Keine Orchidee, aber nicht minder farbenprächtig ist der Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense) aus der Familie der Sommerwurzgewächse (Orobachaceae), in die er neuerdings eingeordnet wird (früher Rachenblütler – Scrophulariaceae). Der einjährige Halbschmarotzer zapft die Wurzeln verschiedener Gräser und Getreide an. Da er von unseren Äckern beinahe ganz verdrängt worden ist, findet er an offenen Stellen in Trockenrasen Ersatzbiotope, die der gefährdeten Art bisher das Überleben gesichert haben.

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