Orchis x hybrida

Besonders kräftig und blühfreudig zeigen sich die Hybriden von Purpur- und Helm-Knabenkraut am 5. Juni 2013 bei Bad Ditzenbach.

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Besonders kräftig sind die Austriebe der Kreuzungen von Purpur- und Helm-Knabenkraut. Eine Pflanze zeigt noch Reste des Fruchtstandes des letzten Jahres mit aufgeplatzten Kapseln. Zumindest dieses Individuum scheint also fertile Blüten und Samen auszubilden, so dass man gespannt sein darf, ob in den nächsten Jahren noch mehr Pflanzen in der Wacholderheide bei Bad Ditzenbach auftauchen. Dieses Jahr dürften wohl vier Infloreszensen erblühen.

Fotos vom 16. April 2011.

Am 30. April 2011 haben die imposanten Erscheinungen mit der Blüte begonnen.

Tatsächlich sind in diesem Jahr vier Blütenstände der Hybride zu bewundern.

Obwohl Orchis purpurea (Purpur-Knabenkraut) in der Region selten ist und nur sehr vereinzelt auftritt, findet man rezent ihre Kreuzung mit Orchis militaris (Helm-Knabenkraut). Ob hierbei wohl menschliche Bestäuber ihre Finger im Spiel haben? Die Aufnahmen sind allesamt in einer Wacholderheide bei Bad Ditzenbach entstanden. Es ist einfach unglaublich, welche Farben diese Hybriden zeigen – die Fotos geben Ihnen eine Ahnung davon; in natura sind diese Pflanzen aber ungleich imponierender.

Am 8. Mai 2010 öffnen sich die untersten Blüten der Hybride.

In Hochblüte präsentieren sich drei Individuen am 23. Mai 2010. Eine vierte Pflanze wurde leider von einem „Blumenfreund” ihres Blütenstiels beraubt!

Die Hybride von Purpur- und Helm-Knabenkraut ist bei Bad Ditzenbach am 7. Mai 2009 noch vollkommen in Knospe. Auch in diesem Zustand sind diese Pflanzen äußerst reizvoll und der junge Blütenstand lässt die weitläufige Verwandtschaft der Orchideen zu Spargel & Co. erahnen.

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Die folgende Pflanze schützt ihre Infloreszens noch komplett rundum mit dem zentralen Hüllblatt.

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Am 17. Mai 2009 stehen die Hybriden bei Bad Ditzenbach voll erblüht. Die Pflanzen sind sehr kräftig und haben vielblütige Infloreszensen.

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An einer Stelle in der orchideenreichen Wacholderheide teilen sich die Hybriden von Purpur- und Helm-Knabenkraut und Helm-Knabenkräuter das Biotop. Die Kreuzungen der beiden Knabenkräuter haben ihren Blütenstand gestreckt und die ersten Blüten geöffnet. Innerhalb von zehn Tagen hat sich mächtig viel getan an diesem Standort! Erstaunlicherweise ist keine reine Orchis purpurea in der Nähe zu entdecken.

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Schon von weitem strahlt eine Riesen-Erscheinung im Trockenrasen: Bei näherem Hinsehen war festzustellen, dass der Gigant (bestimmt an die 60 cm hoch) eine Hybride aus Helm- und Purpur-Knabenkraut ist. Unglaublich – da freue ich mich über die wieder entdeckte Purpurorchis bei Reichenbach i. T. und stolpere drei Tage später über diesen unglaublich üppigen Burschen! Die Fotos sind am 28. Mai 2008 aufgenommen.

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